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Unsere bisherigen Reisen: 2003 Oberfranken/Bayern 2004 Oberfranken/Bayern 2005 Oberfranken/Bayern 2006 Oppenau/Baden- Würtenberg 2007 Insel Rügen/ MeckVorPom 2008 Insel Amrum/ Schleswig-Holstein 2009 GREIFSWALD/ MeckVorPom 2010 Bad Aibling/Bayern
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Bad Aibling 2010
Unsere nun schon 8. Jugendrunde führte uns zum 4x nach
Bayern.
Diesmal folgten wir einer Einladung des SK Bad Aibling.
Dieser rührige Club führt alljährlich ein Silberpokalturnier durch, an dem
Spielerinnen und Spieler aus Österreich, der Schweiz und natürlich aus
Deutschland teilnehmen. Vorausgegangen waren bereits sehr positive Kontakte zu
Ernst K. (2. Vors. Des SK). Er und der Jugendleiter Caver waren dann auch in Hamburg um beim
Pauli- Open mit zu spielen und waren von unserer Elbmetropole sehr begeistert.
Natürlich habe ich ihnen auch Norderstedt gezeigt.
Unsere Anreise erfolgte am 08. August mit dem IC über
Rosenheim. Bei unserer Ankunft wurden wir von (12 Leute) von 5 Schachfreunden
aus Aibling, mit je einem Auto für die Weiterfahrt in unser Quartier, begrüßt.
4 Mädchen, 7 Jungs (leider musste Marek absagen wegen
Fußbruch) und ich waren in Ferienwohnungen (2 Bauernhöfe). (groß, geräumig und
bequem zu moderaten Preisen) optimal untergebracht.
Das Frühstück war im Teilnehmerpreis enthalten und für
Mittag- und- Abendbrot nahmen die Kinder etwas Geld von zu Hause mit.
Unser erstes Abendbrot war eine Pizza und dann ging es
irgendwann in die Nachtruhe.
09.08.2010 Wasser satt in BA
Frühstück (hatte Ernst bereits alles gekauft und im Kühlschrank
verstaut) und unser Gang in das Freibad. Bei ca 30 Grad eine gute Idee um die
Zeit bis zur Ersten der Acht Runden zu überbrücken. Wir mussten nicht so lang
laufen um am Bad anzukommen. Ganz nett war, dass wir statt der 2,20 nur 1 Euro
bezahlen mussten, wobei ich sogar frei ins Bad kam.
Im Freibad waren ein sehr großes Ausengelände und ein
kleines geteiltes Wasserbecken. Der Vergleich zu einem Swimmingpool bot sich
an. Egal, Wasser und ein Ball halfen uns in eine gute Stimmung zu kommen.
17.15 Uhr gelangten wir nach einem Fußmarsch von ca 20
Minuten am Spielort (Kurhaus) an und waren nicht die Ersten. Anmeldungen
ausfüllen und Einspielen und um 17.50 wurde das Turnier offiziell eröffnet.
Die erste Runde wurde nach KO- System gespielt. Die Sieger
blieben im Pokal die Unterlegenen bildeten den Beginn des DWZ- Turniers. Die
Auslosung wurde an Hand der Rangliste vorgenommen, wobei das Starterfeld in der
Hälfte geteilt wurde und so spielte die Nummer 1 gegen die 96, die 2 gegen die
97 usw. Da ich zBsp die 97 war musste ich gegen einen Spieler mit einer DWZ
2150 ran. Nun, Alle von uns hatten Gegner die Übermächtig waren und Alle
verloren die erste Runde mehr oder weniger deutlich.
10.08.
Nach einer ruhigen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück
fuhren wir mit Ernst Einkaufen und Eis essen. Die Anderen machten sich einen
ruhigen Tag und so gingen wir ausgeruht zur 2. Runde. Ach ja, vorher wurde noch
gekochtSteaks mit Kroketten
Diesmal konnten wir 3 Spiele gewinnen und 2 Remis
erobernlief also alles etwas besser.
Zusehends kamen wir auch ins Gespräch mit anderen
TeilnehmerInnen und erfuhren mehr über die Mentalität der Schweizer.
Nach der Runde wurden wir nach Hause gefahren (die lange
spielten) und schon war wieder ein Tag vorbei.
11.08. und der Berg ruft
Jo, heute war es soweit. 12 Holsteiner haben sich
vorgenommen einen Berg der Alpen zu bezwingen und natürlich nicht so ein
Kleiner, sondern der Wendelstein (1850 Meter) sollte es schon sein.
Also ging es erst mal auf, Joanna (Spielerin des SK) abholen
in Götting und bis zum Fuß des Berges fahren. Es wurde dann doch ein anderer
Berg, glaub ich, und nach 1200 Meter, die wir in einer gefühlt schnellen Zeit
zurück legten, kamen wir auf einer "Alm- Hütte" an um uns auszuruhen und zu
stärken. Die Zeit des Wartens nutzten wir für einige Räzelspiele und da das
Essen auf sich warten lies, bewunderten wir noch den guten Ausblick. Der
Rückweg ging dann sehr schnell und so hatten wir noch ca 2 Stunden Zeit um uns
auf die 3. Runde vorzubereiten. Erneut erbeuteten wir einige Punkte und
brachten einige stärkere Spiele ins Straucheln.
12.08. und Wellness pur
Durchwachsenes Wetter begrüßte uns beim Frühstück und dann
fuhren wir in die Therme mit einem lustigen Busfahrer.
Einer seiner Sprüche war der, "Nächste Stadion die Kurklinik
von Bad Aibling, nur einen kleinen Sprung vom Friedhof entfern"
Nun ja, in der Therme war es sehr angenehm, auch wenn uns
der Eintritt doch einiges Geld kostete. Wohlfühlbereiche mit Musik und
Lichtspielen und Anderes mehr entschädigten allerdings dafür. Im Whirlpool
trafen wir dann die Schweizer wieder und es war sehr amüsant ihre Geschichten
nicht zu verstehen.
Runde 4 und so langsam spielte sich Annika ein und auch Tim
überraschte zusehends. Wir Anderen setzten uns "mehr oder weniger" zur wehr.
13.08. und unser Grillabenteuer
Heute waren wir bei Karl-Heinz zum Grillen eingeladen. Ein
schöner Nachmittag mit Würstchen, Eis und Schach.
So gestärkt gingen wir in die 5. Runde und die hatte es in
sich. Anni gewann gegen einen Riesen, Tim auch, Christof, Niels (gegen unseren
Grillmeister) und ich holten auch volle Punkte und Jasper + Jana spielten
Remis, Moritz gewann Kampflos und Anna-Lena, Inken, Malte und Lars verloren
leider. Dennoch konnten wir zufrieden sein mit dem bisherigen Turnierverlauf.
14.08.
Eine Doppelrunde stand an und zum Glück war das Wetter nicht
so toll. 10 Uhr begann die 6. Runde und unser Punktesammeln ging weiter.
Allerdings wurde ich zunehmend unglücklicher über die Auslosung. Immer dann
wenn ich gewonnen hatte, bekam ich einen Brocken (DWZ 2000) zugelost und
verlor, dann der Absturz in die DWZ 1400- Region und wieder hoch in die DWZ
2000 halt wie bei einer Achterbahn.
Mittags typisch bayrische Küche und am Nachmittag die 7.
Runde mit weiteren schönen Einzelerfolgen.
Vor der letzten Runde hatte Annika große Chancen auf den
Damenpreis. Tim, Christof und ich hatten noch die Möglichkeit eine gute
Platzierung zu erringen.
15.08. und der Turnierabschluß
Frühstück und der "Gang" zum Kurhaus um 10 Uhr am Brett zu
sitzen. Die letzte Runde und die Zeit der etwas schnelleren Remisen. So kam
auch ich zu einem halben Punkt gegen einen knapp 1900er. Für die Anderen ging
es jedoch noch um was und so wurde bei unseren Leuten auf den Brettern noch
hart gekämpft.
Bei der Siegerehrung dann der "Lohn", Tim wurde guter 51.
von 190 und Anni eroberte nicht nur den 55. Platz, sondern auch den Damenpreis.
Selbst wurde ich 85. und auch Christof blieb unter den besten Hundert.
Nach der Siegerehrung trafen wir uns dann mit vielen
Schachspielern des SK Bad Aibling zum Essen und bedankten uns für die tolle
Zeit. Die gesamte Woche über kümmerten sich die Aiblinger Schachfreunde um
unser Wohlergehen und vor allem Ernst und Caver waren für uns da.
16.08. Abreise
Bereits 9.11 fuhr unser Zug nach Rosenheim und da stiegen
wir in einen vollen Regio ein. Ab München waren wir mit dem ICE unterwegs und
dieser war ganz schön überfüllt.
Nun, wir sind alle gut in HH angekommen und werden uns noch
lange an eine sehr gelungene Schachreise erinnern.
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